ABHÄNGIGKEITEN UND AUSSCHLÜSSE

Blacklist und Whitelist

Abhängigkeiten basieren auf dem Blacklist und Whitelist Konzept. In diesem Konzept spielen dann „Triggers und Targets“ die Hauptrolle. Trigger ist eine Option, die der Kunde anklicken (triggern) kann, z.B. „Lederstoffe“. Targets sind dann mehrere Optionsgruppen: Blacklist-Optionsgruppen, die unsichtbar gemacht werden und Whitelist-Optionsgruppen, die sichtbar gemacht werden. Wenn Sie „Lederstoffe“ Trigger wählen, werden alle ungewünschten „Nicht-Leder“ Optionsgruppen auf Blacklist (unsichtbar) und die gewünschte „Leder“ Optionsgruppe auf Whitelist (sichtbar) gesetzt.

Zwischen den Triggern und Targets können Sie auf diese Art und Weise Abhängigkeitsbeziehungen aufbauen. So kann der Shopbetreiber ein Beziehungs-Netzwerk zwischen Triggern und Targets in jeder Konfiguration definieren. Das macht einerseits eine Konfiguration für den User komfortabler. Andererseits können Abhängigkeiten dem Shopbetreiber helfen, weniger Konfigurationen zu bauen, da eine einzige Konfiguration mit Abhängigkeiten größere Teile des Sortiments abdecken kann.

Blackoptions

Auschlüsse basieren auf dem Blackoptions Konzept. In diesem Konzept spielen dann auch wie oben „Triggers und Targets“ die Hauptrolle. Trigger ist eine Option, die der Kunde anklicken (triggern) kann, z.B. „Lederstoffe“. Targets sind dann aber mehrere Optionen (NICHT Optionsgruppen wie oben): Blackoptions, die unwählbar (ausgeschlossen) gemacht werden. Wenn Sie „Lederstoffe“ Trigger wählen, werden alle ungewünschten „Leder“ Optionen auf Blackoptions (unwählbar) und die gewünschte „Nicht-Leder“ Optionen wählbar gesetzt. In dem Blackoptions Konzept sind „Whiteoptions“ NICHT notwendig.

Zwischen den Triggern und Targets können Sie auf diese Art und Weise Ausschlußbeziehungen aufbauen. So kann der Shopbetreiber ein Beziehungs-Netz zwischen Triggern und Targets in jeder Konfiguration definieren. Das macht einerseits eine Konfiguration für den User komfortabler. Andererseits können Abhängigkeiten und Ausschlüsse dem Shopbetreiber helfen, weniger Konfigurationen zu bauen, da eine einzige Konfiguration mit Abhängigkeiten und Ausschlüssen noch größere Teile des Sortiments abdecken kann.

Blackoptions und Blacklist als initiale Vorgaben

Wir haben in Shopware 6 die Funktionalität von Abhängigkeiten und Ausschlüssen noch erweitert. Blackoptions und Blacklist können auch initial pro Produkt Variante in den BOGX Basis-Vorgaben gesetzt werden. Dadurch werden gleich beim Start der Konfiguration je nach Produkt oder Variante die Blackoptions und/oder Blacklist ausgeführt. Das kann noch mehr dazu beitragen, dass weniger Konfigurationen benötigt werden, da eine einzige Konfiguration noch viel größere Teile des Sortiments abdecken kann.

BTW: Wir betreuen Shops, in denen über 1.000 (EINTAUSEND) Konfigurationen erfolgreich laufen. Deshalb, wenn wir von großer Anzahl von Konfigurationen schreiben, dann meinen wir Zahlen, die sich um die Tasend bewegen – und nicht um die Dreißg.